Vom Försterhaus Lais zum Aparthotel Tannenhof
Wer bei uns am Waldrand über der Badstraße wohnt, wohnt in einem Haus, das schon viele Generationen von Gästen gesehen hat. Hier erzählen wir, was wir über seine Geschichte wissen — und über den Ort, in dem es steht.
Über Jahrzehnte war unser Haus in Badenweiler als „Försterhaus Lais“ bekannt — ein familiengeführtes Hotel der Familie Lais am Rand des Waldes. Schon der Name erzählt von seiner Herkunft: Das Wort Förster steht für den Wald und die Jagd, die das Leben hier am Hang des Blauen geprägt haben.
Zum Haus gehörte das „Haus Hubertus“, und das hauseigene Restaurant hieß „Hubertusstuben“ — benannt nach dem heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger und Förster. Gäste kamen zur Erholung, zum Wandern und zur Kur; viele von ihnen kehrten Jahr für Jahr zurück.



Im Frühjahr 2004 wurde aus dem Försterhaus das Natur- und Vitalhotel „Vitana“, das weiterhin von der Familie Lais geführt wurde. Einige Jahre später begann ein neues Kapitel: Heute ist das Haus das Aparthotel Tannenhof.
Wir haben die Zimmer modernisiert und jedes mit einer eigenen Küchenzeile ausgestattet — für Gäste, die unabhängig sein möchten. Geblieben sind die Lage am Waldrand, der Garten, die Balkone mit Blick ins Grüne und die Ruhe, die schon die Gäste des Försterhauses geschätzt haben.
In den Fluren und Zimmern des Tannenhofs hängen Bilder, die das Haus und die Landschaft des Schwarzwalds zeigen: alte Aquarelle aus der Zeit des Försterhauses und neuere Gemälde, die wir bei einer Künstlerin aus der Region in Auftrag gegeben haben. Eine kleine Auswahl:






Haben Sie früher hier Urlaub gemacht, oder besitzen Sie alte Fotos, Postkarten oder Prospekte unseres Hauses? Wir freuen uns sehr über Ihre Erinnerungen — schreiben Sie uns an info@relax-tannenhof.de.
Unter Kaiser Vespasian bauen die Römer hier ein großes Thermalbad, Aquae Villae. Seine Ruine gilt als eine der am besten erhaltenen römischen Badeanlagen nördlich der Alpen und ist heute unter einem gläsernen Schutzdach im Kurpark zu sehen.
Matthäus Merian zeigt „Badenweyler“ mit seiner Burg in seiner berühmten Topographia.
Unter Markgraf Karl Friedrich von Baden werden die Reste der römischen Therme wiederentdeckt und freigelegt.
Das Markgrafenbad entsteht — Vorläufer der heutigen Cassiopeia-Therme.
Die Bahn von Müllheim nach Badenweiler wird eröffnet (bis 1955) und bringt Kurgäste aus ganz Europa.
Der russische Schriftsteller Anton Tschechow kommt zur Kur nach Badenweiler und stirbt hier am 15. Juli. 1908 wird ihm in Badenweiler das weltweit erste Denkmal errichtet.
Badenweiler ist ein staatlich anerkanntes Heilbad mit Kurpark, Cassiopeia-Therme, Burgruine und Wanderwegen bis hinauf zum Blauen.


